Wir giessen Buntmetalle in Standart - und Sonderlegierungen
Vor allen Bronze, Messing, Aluminium, Neusilber.
Auf dem Foto rechts sehen Sie Oben eine Sonderlegierung aus heller Siliziumbronze. Die Untere Plakette wurde aus white Bronze vergossen, eine Unterlegierung des Neusilbers.
Im Sandformverfahren fertigen wir vor allem Schrifttafeln und grossflächige Gussplastiken.
Als Formsand verwenden wir Natursande aus Sachsen, welche eine sehr detaillierte Abnahme der Modellfläche garantieren.
Wir können mit dieser Technologie nicht nur Reliefs sondern auch Hohlkörper und komplizierte Modelle mit „Untergriffigkeiten” abformen.
Das Wachsausschmelzverfahren wird in unserer Werkstatt zur Fertigung feinster Abgüsse eingesetzt. Das Wachsausschmelzverfahren ist für Bronze genauso geeignet, wie für die Metalle Silber, Messing oder Aluminium.
Der Giesser fertigt vom Originalmodell eine Gummi- oder Silikonform, welche mit Wachs gefüllt wird. Der Wachsabguss wird mit einem Kern versehen, da bei größeren Güssen ein Hohlraum erforderlich ist. Wir fügen ein System von Wachsschnüren an das Modell, welche dem Einguss des flüssigen Metalls dienen. Mit einer Gips-Schamotte-Mischung wird eine Gussform hergestellt.
Die Gussform erhitzen wir langsam auf 660°C, das Wachs rinnt heraus. Später wird die Form mit 1200°C heißer Bronzeschmelze vergossen. Nach dem Abkühlen wird die Gussform zerbrochen, der Bronzeguss entnommen, doch die Form ist verloren.
Nach dem Guss wird der Metallkörper gereinigt, ziseliert und zur Gesamtkonstruktion zusammengefügt. Die Formstoff- und Oxydreste können durch Sandstrahlen entfernt werden, das Eingusssystem wird abgesägt. Der geputzte Rohguss wird je nach Kundenwunsch geschliffen, poliert und ziseliert.
Bei großen Figuren werden die gegossenen Einzelteile mittels Schutzgasschweissen zusammengefügt. Abschliessend kann eine Oberflächenveredelung den Bronzen einen warmen gold-braunen oder schwarz bis grünen Ton geben.
Die oft schweren Bronzen müssen fachgerecht aufgestellt werden. Gern sind wir Ihnen auch bei dem Transport behilflich.
Das Patinieren gehört zu den abschliessenden Arbeitsgängen. Wir erzeugen auf den Gussbronzen eine gefärbte Oberfläche, welche der naturbelassenen Alterung der Bronzegüsse entspricht.
Bronze ist im klassischen Sinn eine Legierung von Kupfer und Zinn. Der Kupferanteil entspricht etwa 90 %. Wir können also eine etwa gleiche Alterung entsprechend der bekannten Kupferdächer erzeugen.
Zuerst ist das Dach kupferfarben, oxidiert aber schnell zu dunkelbraunen Kupfertönen um dann nach ca. 7 Jahren einen leichten Grünschimmer zu erhalten. Erst nach Jahrzehnten ist solche ein Kupferblech im satten Grünton durchmineralisiert.
So in etwa, ganz naturbelassen, verhalten sich auch Gussbronzen. Doch der Patineur kürzt den Prozess mit seinen chemischen Essenzen und Wärme ab und färbt die Bronze zwischen Hellbraun bis Schwarz und nuancenreichen Grüntönen um.
Ein nachträgliches Beschichten mit mikrokristallienen Spezialwachs oder farblosen Lack sichert die Bronze auf lange Zeit. Patinieren kann auch ein sehr langwieriger Vorgang sein. Bei der farbgleichen Kopie der „ Genesung „ aus dem Dresdner Rosengarten für die AOK in Leipzig patinierten wir über 20 Stunden. Bei der um das Schwindmaß kleiner Bronze handelt es sich um den Nachguss.
Kunststoffgüsse fertigen wir in der Regel nach hochwertigen Silikonformen. Kunststoffgüsse sind vor allem dort interessant, wo es um Farbe geht.
Natürlich können diese Güsse auch eine preisliche Alternative zu den im Heissen gemachten Metallgüssen darstellen.